Heute ist der 15. Dustermond 19 n.B.

Wappen von Moosgrund
Wappen von Moosgrund

Moosgrund

Im Süden und Westen der Kronlande liegt die Grafschaft Moosgrund. Diese grenzt im Nordosten an Alsân, im Nordwesten an Norderforst und im Osten an die arkane Sonderrechtszone Feenwald.

Moosgrund ist die größte Region der Kronlande, in der auch die yddländische Hauptstadt Berardsport mit der Kanzlei sowie die nahegelegene Fürstenburg Gelblich liegen. Im Südosten findet man das Dorf Neusiedel, im Südwesten den Hafen und die Siedlung von Landfall.

Die Gründung der Mark Moosgrund ist auf die erste Lehensreform unter Protektor Tassilo im Jahre 7 n.B. zurückzuführen. 10 n.B. erhielt Moosgrund dann durch die zweite Lehensreform den Status einer Baronie, ein Jahr später wurde Nirhal von Moosgrund als Baronin der Region eingesetzt. Diese zog sich im Windmond 13. n.B. nach ihrer Hochzeit mit dem Markgrafen auch offiziell aus den Staatsgeschäften zurück. Margeryt Ludeck folgte, im Amt der Kanzlerin von Yddland, als Baronin von Moosgrund nach und übernahm die Amtsgeschäfte der Baronie.

Landschaftlich zeichnet sich Moosgrund durch hügelige Flusstäler, Auen sowie kleinere Wälder und Haine aus. Der imDruidenwasseram westlichen Rande des Feendwaldes entspringende Yvarem fließt gen Süden durch die Grafschaft, speist nordöstlich von Berardsport den Flussarm Yvaro, der südlich von Burg Gelblich im Meer mündet, und fließt dann weiter durch Moosgrund bis nach Neusiedel ins Drachenmeer. Parallel zum Yvarem verläuft auch die größte und befestigte yddländische Reichsstraße von Seehaven in Norderforst über Berardsport bis hin nach Neusiedel im Südosten. In Berardsport liegt auch das yddländische Flaggschiff, die Anigelb, vor Anker.

Moosgrund

Für Recht und Gesetz im Landesinneren sorgen Ritter Ottokar von Ravensruh und seine Mannen sowie die 1. und 3. yddländische Fürstenkompanie in den Städten Berardsport und Neusiedel.

Landwirtschaftlich gesehen tut sich Moosgrund vor allem durch Schafszucht und Fischerei hervor. Auch Vieh- und Obstbauern sind hier beheimatet und entlang der größeren Straßen finden sich in regelmäßigen Abständen Wind- und Wassermühlen. In den Städten zeichnet sich momentan die Weberzunft als die am schnellsten wachsende und ertragreichste ab. Aus der Schafswolle werden Tücher, die wiederum eingefärbt aufs Festland exportiert werden. Durch Import- und Exportzölle sowie Einfuhrverbote, wie zum Beispiel für Portwein, wird die yddländische Wirtschaft geschützt und die markgräfliche Kasse aufgefüllt.

Im Südosten der Grafschaft, in der Siedlung Neusiedel gelegen, befindet sich auch die vor einigen Jahren gegründete yddländische Heilerschule, deren Trägerin dieMutter des Fürsten ist.

Der im Südwesten gelegene kleine Ort Landfall mit kaum mehr als 200 Seelen erlangte vor nicht allzu langer Zeit traurige Berühmtheit:

Burg Gelblich
Burg Gelblich

Viele Dutzend Langboote, besetzt mit barbarischen Mannen aus dem Norden, liefen den Hafen an. Nachdem sie die Bevölkerung gegen die gemäß dem Riacommon eingesetzte Obrigkeit aufgewiegelt hatten, war es nur mit vereinten militärischen Kräften Yddlands, der Stammlande und Verbündeten Trigardons, Versinas und anderen Regionen möglich, die Invasoren zu vertreiben und die göttergewollte Ordnung wieder herzustellen.

Noch heute wird am Jahrestag der Befreiung Landfalls ein rauschendes Fest zu Ehren der rechtgläubigen Erlöser Landfalls gefeiert.

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