Heute ist der 22. Portmond 19 n.B.

Wappen derer von Ravensruh
Wappen von Ravensruh

Ottokar
Ottokar von Ravensruh 

Ritter zu Moosgrund,

Kronrat Yddlands

 

 

 

Wahlspruch

"Steh an der Spitze um zu Dienen, nicht um zu herrschen"

Beschreibung

Die Pläne der Götter sind unergründlich. So fügten sie den Pfad, den Ottokar begehen sollte, in seinem 13ten Lebensjahr gänzlich neu zusammen. Bis dato war er als einfacher Knecht bei der Bauersfamilie Tiefstein in Lohn und Brot. Im Sommer des Jahres der Befreiung durch Berard offenbarte sich jedoch der Edle Reynhart Raufels als sein Vater und holte den Sohn aus der Knechtschaft bei den Bauersleuten an den Hof seines Onkels Endorian Ludeck und seiner Tante Margeryt. Dem jungen Knaben öffnete sich eine neue Welt in Adelskreisen und er wurde mit einem Vater und dann auch noch mit einer Halbschwester, Helena, beschenkt. Sein Onkel und dessen Gemahlin kümmerten sich auf Bitten des Vaters nunmehr um die Bildung von Ottokar. Nicht ganz dumm, lernte er Lesen und Schreiben, sowie Etikette, Jagd und später auch, durch die politische Situation in Korjak erzwungen, das Kriegshandwerk.
Gemeinsam mit seiner Halbschwester heckte er in jungen Jahren einige Streiche aus, hielt aber auch für sie den Hintern hin, wenn sie erwischt wurden.
Nachdem er einige Zeit in der Armee geedient und sich einen guten Ruf als Späher erworben hatte, kam eine überraschende Wendung, die seinen weiteren Werdegang nicht unerheblich bestimmen sollte: Er wurde Knappe von Elias anh Arden. Nach zwei Jahren Mühsal, Plackerei, Unterricht, Reisen und mitunter blutigen Kämpfen war es an der Zeit. Eigentlich konnte Ottokar noch deutlich mehr lernen. Er war durch Elias harte Knappenschule gegangen, aber bei weitem noch nicht fertig ausgebildet. Doch die Zeit und ihre Umstände verlangten nach mehr Rittern. Der Krieg gegen Normont tobte bisweilen heftig an den Grenzen und so war es der Entschluss des Markgrafen, Ottokar vor seiner Zeit zum Ritter zu schlagen. Er wurde von seiner Tante, Margeryt Ludeck, alsdann mit Ravensruh in Moosgrund belehnt - einem kleinen Weiler mit wenigen Häusern und mehr Tieren als Menschen. Sichtlich stolz nahm er seinen Platz unter den Rittern ein, nunmehr einer von ihnen, die Würde des Landes und die Ehre des Markgrafen zu verteidigen.

Bald sollte er auch ein kleines Gefolge sein Eigen nennen, mit dem er nunmehr auf Abenteuer auszieht.

 

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