Heute ist der 15. Dustermond 19 n.B.

Yddland war bis zum Jahre 5 n.B. ein freies Fürstentum in den Mittellanden. Im Jahre 5 n.B., durch den Anschluss Yddlands an Trigardon und der Unterordnung der yddländischen Fürstenkrone unter die Hochfürstenkrone, galt die Insel zunächst als Protektorat Trigardons. 10 n.B. wurde sie schließlich zu einer trigardonischen Markgrafschaft erhoben, die sich weitestgehend unabhängig zur trigardonischen Krone auf dem Festland regierte und im Jahre 13 n.B. errang Yddland durch eine Erklärung des yddländischen Kronrates gegenüber dem Hochfürstentum Trigardon seine Unabhängigkeit als freies Fürstentum zurück.

Politisch ist das Fürstentum Yddland in die Kronlande und die Festlande unterteilt. 

Die auf der Insel gelegenen Kronlande bestehen aus einer Grafschaft und zwei Baronien. Im Süden liegt mit der Grafschaft Moosgrund die größte Region auf der Insel, sie sich der Schafzucht und dem Fischfang verschrieben hat. Im Osten der Insel liegt die Baronie Alsân, welche größtenteils von Bauernhöfen und Kornfeldern überzogen ist und schließlich im Norden die Baronie Norderforst, welche durch ihr Holzvorkommen und den Schiffsbau das ökonomische Rückgrat Yddlands bildet.

Die Markgrafschaft der Festlande umfasst die drei Provinzen Korjak, Tarnow und Orkenstein-Süd.Korjak ist durch die weiten Steppen, in der die Rinderzucht floriert, und seine guten Hanglagen, auf denen Trauben für weißen Port angebaut werden, wirtschaftlich die stärkste Provinz. In Tarnow ist der Tecatenorden beheimatet, der das Volk Tarnows auch religiös sehr prägt. Orkenstein, die dritte und am weitesten von der Insel entfernte Provinz, ist von anhaltenden Krieg gegen die Orklande stark gebeutelt.

Das politische Zentrum Yddlands bildet Burg Gelblich bei Berardsport in der Grafschaft Moosgrund, von welcher aus Fürst Tassilo II. von Yddland durch seinen Prinzregenten Tassilo I. das Land regiert. Innerhalb der Stadt Berardsport gelegen ist die Kanzlei, welche das Verwaltungszentrum des Fürstentums bildet, dem Kanzlerin Margeryt Ludeck vorsteht.

Für die nötige Sicherheit im Inland sorgen Stadtgardisten, Dorfbüttel und Soldaten. Neben diesen besitzt Yddland zudem die wohl schlagkräftigste Seestreitmacht im Drachenmeer.

Den einzelnen Kleinstädten und Dörfern stehen Bürgermeister, Schulzen und Dorfälteste vor, welche lokal in begrenztem Maße als Richter fungieren und auch Recht sprechen können. Bei größeren Vergehen sind jedoch die Ritter, Barone oder Grafen hinzuzuziehen. Das höchste Richteramt hält der Fürst selbst, vertreten durch den Prinzregenten, inne.

Als autonomes Reich pflegt Yddland diplomatische Beziehungen, Allianzen und Handelsverträge. Es besteht eine Allianz mit dem Königreich Iconess und ein Handelsvertrag mit Barai und Vertragsverhandlungen mit Lar'Kant. Eine gute Freundschaft pflegt Yddland zu der Baronie Lyra sowie zum Bretonischen Reich. Letztere Freundschaft wurde durch eine Verlobung in Adelskreisen gefestigt.

Heraldisch wird Yddland durch die fürstlichen Farben Grün-Schwarz repräsentiert, das Wappenbild ist die Doppelblattaxt. Ältere Wappen zeigen noch die Farben von Fürst Berard – die goldene Axt auf blauem Grund.

Powered by Joomla!. Valid XHTML and CSS.