Heute ist der 17. Portmond 19 n.B.

Wir möchten zusammen mit unseren Spielern und NSCs eine dichte Spielatmosphäre schaffen, wobei wir - obwohl wir nach dem punktebasierten Regelwerk DragonSys 2 spielen - mehr Wert auf schöne Darstellung und stimmiges Charakterspiel legen als auf Erfahrungspunkte und Contage.

Charakterrassen auf Cons der Yddland-Orga

Als Charakterrassen sind grundsätzlich neben Menschen, seltener auch Elfen und Zwerge gern gesehen. Spieler, die Anhänger anderer Rassen darstellen möchten (Feen, Tierwesen etc.), bitten wir, dies vorher bei der Orga anzumelden. Diese wird darüber beraten und den Charakter abhängig von der Ausrichtung des Cons sowie der Zusammensetzung der Spielerschaft entweder (unter Umständen modifiziert) zulassen oder ablehnen.

Destruktive Charakterkonzepte wie Drows, Orks, offensive Chaosanhänger u.ä., werden wir auf Spielerseite nur in Ausnahmefällen und ebenfalls nur nach Absprache zulassen.

Nicht darstellbare Konzepte wie Dämonen, Götter, Erzengel, Drachen und vergleichbare sind auf unseren Veranstaltungen grundsätzlich nicht zugelassen.

Telling

Telling ist prinzipiell unerwünscht und sollte vermieden, bzw. auf ein notwendiges Minimum reduziert werden (Zettelmechanismen sowie Schlagwörter bei den DragonSys-Zaubern fallen nicht darunter).

Fantasy und Power Level

Die Spielerschaft Yddlands und die yddländischen Cons bewegen sich auf einem Low Power und Low Fantasy Level. Zwar spielen wir auch mit Magie, Göttern und anderen Fantasy-Elementen, jedoch häufig auf einem niedrigeren Niveau. Waffen aller Art machen bei uns prinzipiell einen Punkt Schaden und auch der Endgegner kann in der Regel von jedem (auch ohne magische und göttliche Hilfe oder ein gewisses Mindestmaß an Contagen) besiegt werden.

Die Veranstaltungen unserer Blutige Pfade Reihe sind dagegen im High Fantasy Bereich anzusiedeln. Die Veranstaltungen weisen einen hohen Grad an Szenarien mit Fantasy-Elementen wie Magie, Göttern und Dämonen auf. Auch das Power Level auf den Blutige Pfade Cons ist deutlich höher als beispielsweise bei den yddlänsischen Cons. Das bedeutet jedoch nicht, dass nur Großmeister und Vollplattenträger sich erfolgreich an Con und Plot beteiligen können.

Opferregel

Auf Cons der Yddland-Orga wird nach der Opferregel gespielt.

Das bedeutet, dass jeder Spieler selbst entscheiden darf, ob sein Charakter stirbt oder nicht. Die NSCs setzen keine Todesstöße und auch Todesstöße von Spielern gegen Spieler sind auf unseren Cons unerwünscht.

So liegt es im persönlichen Ermessen jedes Spielers, ob sein Charakter beispielsweise einen Angriff, der ihn unter normalen Umständen getötet hätte, lediglich schwer verletzt überlebt oder ob er sich nach einem Kampf mit letzter Kraft an den Rand des Lagers schleppt, anstatt im Wald alleine zu verbluten.

Natürlich bedeutet das nicht, dass alle Handlungen und Aktionen von Spielern auf unseren Cons konsequenzenlos bleiben. Jedoch empfinden wir als Orga einen Charaktertod nicht als angemessenes Mittel, unüberlegte oder aussichtslose Aktionen von Spielerseite zu „bestrafen“.

Die Anwendung der Opferregel auf unseren Cons erlaubt es auch weniger kampferprobten Charakteren (oder Spielern), auch an kampflastigen und härteren Cons unserer Reihen teilzunehmen, ohne den permanenten Charaktertod vor Augen zu haben.

Trotz Anwendung der Opferregel haben sich bereits Teilnehmer unserer Veranstaltungen in entsprechenden Situationen bewusst und freiwillig für den Charaktertod entschieden. Dies bestärkt uns als Orga in unserer Auffassung, dass ein selbstbestimmtes Charakterende – unabhängig in welche Richtung: Tod oder Überleben – die größtmögliche Zufriedenheit auf allen Seiten schafft.

Modifiziertes DKWDDK / Punktespiel auf den yddländischen Cons

Auf unseren Cons spielen wir nach einer verschärften DKWDDK-Spielweise („Du kannst, was Du darstellen kannst“).

Dabei geht es uns nicht um eine punktelose Spielweise, die diverse punktebasierte Regelwerke ersetzen soll, sondern darum, dass die Teilnehmer unserer Veranstaltung eine eigene Aktion glaubhaft (d.h. durch "gute" Darstellung) vermitteln. So können beispielsweise durch ein Regelwerk vorgeschriebene Formeln, Komponenten und Gesten durch einen angemessenen Ersatz substituiert werden, nicht jedoch vollkommen weggelassen oder unangemessen erleichtert werden (z.B. Reduzierung einer Formel von 20 auf 2 Worte).

Eine minimalistische symbolische Darstellung oder gar Telling, also die "Darstellung" durch OutTime-Beschreibungen ("Du siehst, wie ..."), genügt grundsätzlich nicht, um auf unseren Veranstaltungen Effekte erzielen zu können. Dennoch sollte einer entsprechenden Darstellung, z.B. eines Zaubers, eine Ansage des gewünschten OT-Effektes hinzugefügt werden, damit jeder weiß, was gemeint und was gegebenenfalls als Reaktion erwartet wird.

In diesem Zusammenhang gelten bei uns auch gestörte Zauber als „Fumble“. Ein Charakter, der während der Rezitierung eines Zauberspruchs z.B. von einem Pfeil oder Schwert getroffen wird, kann den Zauber nicht zu Ende führen (auch wenn der Spieler den Spruch noch beendet und sich daraus die gewünschte IT-Wirkung erhofft). Ein Charakter, der sich beim Aufsagen der Formel verspricht, kann ebenfalls die gewünschte IT-Wirkung nicht herbeiführen.

Der Grundsatz DKWDDK bedeutet in der Regel nicht nur "Wenn Du es können willst, musst Du es (gut) darstellen", sondern wird auch häufig interpretiert als "allein dass Du es darstellst, reicht aus, um es zu können". Der letztgenannten Auffassung folgen wir auf unseren Veranstaltungen nicht. Eine vollständige Loslösung vom punktebasierten Spiel erscheint uns nicht sinnvoll.

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