Heute ist der 30. Brachmond 24 n.B.

Thanatos
Thanatos

Mönch aus der Kriegerkaste der Riadugora

Thanatos wuchs am Fuße des Dugor Harog in Trigardon auf. Früh folgte er dem Ruf und machte sich auf in das Kloster der Riadugora weit oben auf dem Berg - so wie es viele seiner Sippe, der anh Harog, tun. Im Kloster selbst wurde er der Kriegerkaste zugewiesen und entsprechend ausgebildet. Im Anschluss wurde er zu einem Mönch auf Wanderschaft, welcher – gewiesen durch die Göttin - viele Länder bereiste. Nach dem politischen Umsturz in seinem Heimatland schloss er sich, wieder den Zeichen folgend, dem Söldnerhauptmann Daron Sarti an, und zog seitdem mit diesem weiter umher. Zuletzt wurde Daron der Kämpfe müde und kehrte in Yddland ein, wo man ihm ein lukratives Angebot als Aufseher auf der Gefängnisinsel Ckosh Currin anbot. Thanatos befragte die Knochen und die Göttin wies ihm abermals den Weg, Sarti dorthin zu begleiten. Seine Arbeit als Wärter auf der kargen Gefängnisinsel empfand er als wenig erfüllend, genoss aber die dortige Ruhe. Auch als Daron Sarti wieder der Kriegseifer packte und er sich nach Orkenstein begab, verblieb Thanatos auf der Insel, zumal er keine weiteren Zeichen erhalten hatte. Kürzlich jedoch erschienen ihm sonderbare Visionen, welche ihn zum Gut der Tecaten in Norderforst führten, wo er seinen alten Weggefährten Navar traf, der mittlerweilen die Priesterweihe erhalten hatte. Es sollte ihm wohl vorherbestimmt sein, mit den Tecaten gegen die Bedrohung des Schattenquells – insbesondere in Korjak - zu ziehen. So traf er dort also nicht nur auf die Tecaten, sondern auch auf den korjaker Ritter Joachim von Rothenau und seine Gemahlin Helena von Rothenau und entschied, gemäß seiner Visionen, sowohl die weiteren Bewegungen des Ordens im Blick zu behalten, als auch das Geschehen in Korjak – möglicherweise künftig von Rothenau aus.

Ursprünglich ein Einzelgänger fühlt sich Thanatos nur zu sehr wenigen Leuten hingezogen oder ihnen gar verpflichtet. Sein Glauben ist sein höchstes Gebot. Beizeiten ist er ein wenig kauzig oder launisch. Dies kommt nicht zuletzt durch die verschiedenen Einflüsse, denen er ausgesetzt war – einerseits die Wildheit seiner flutländischen Vorfahren, zugleich aber die Erziehung des Klosters, welches vor allem auf „Stille“ und „Ruhe“ bedacht ist. Über die Jahre in Stille und verhältnismäßiger Einsamkeit scheint es jedoch nun so, als würde er letztlich seine Bestimmung jetzt unter anderen Menschen finden.

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